3,5 Milliarden Euro

Teuerster Bahnhof der Welt in New York eröffnet

Ausland
04.03.2016 06:33

Neben dem Ort der Anschläge vom 11. September 2001 in New York ist am Donnerstag der teuerste Bahnhof der Welt eröffnet worden. Das Gebäude neben den einstigen Zwillingstürmen des World Trade Centers wurde vom spanischen Star-Architekten Santiago Calatrava erbaut und kostete am Ende 3,85 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 3,5 Milliarden Euro. Das sind mehr als zwei Milliarden Euro mehr als ursprünglich geplant.

Calatrava verteidigte bei der Eröffnung sein umstrittenes Werk: "Das ist ein Geschenk für alle New Yorker", sagte er. Das Gebäude, das eine elliptische Form hat, hat eine große Kontroverse in den USA ausgelöst. Nicht nur der Entwurf, sondern auch die hohen Kosten und der um sieben Jahre verzögerte Zeitplan sorgten für Diskussionen.

Am Donnerstag erfolgte erst die Teileröffnung des Gebäudes, ein riesiges Geschäftszentrum soll im August folgen. Der Bahnhof Oculus soll täglich mehr als 200.000 Pendler aufnehmen können und damit der drittgrößte Verkehrsknotenpunkt von New York werden.

Am 11. September 2001 hatten Anhänger des Terrornetzwerks Al-Kaida Passagierflugzeuge entführt und in das World Trade Center gesteuert. Rund um die Gedenkstätte für die zerstörten Zwillingstürme entstand das neue World Trade Center. Der imposanteste Büroturm des Komplexes, das One World Trade Center - ursprünglich "Freedom Tower" (Freiheitsturm) - ist mit 541 Metern das höchste Gebäude der USA.

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