Neue Grenzmaßnahmen?

Ministertreffen in Spielfeld

Steiermark
15.02.2016 16:04

2000 Flüchtlinge hätten seit gestern über die rot-weiß-rote Grenze im steirischen Spielfeld ins Land gelassen werden können, zumindest was die Kapazitäten betrifft. Gekommen sind letztlich aber nur ungefähr 1200 Hilfesuchende. Das lag möglicherweise daran, dass Slowenien angekündigt hat, die Zahl der Flüchtlinge ohnehin pro Tag auf Tausend beschränken zu wollen.

Am Dienstag wollen sich Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Neo-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) von der aktuellen Situation in Spielfeld persönlich ein Bild machen. Sie werden direkt nach dem Ministerrat am Nachmittag in die Steiermark reisen. Dem Vernehmen nach könnten im Zuge dieses Lokalaugenscheins auch eventuelle Zaun-Pläne für ganz Österreich und weitere Maßnahmen an der Grenze vorgestellt werden.

Oberste Polizisten im Gespräch
Ebenfalls Thema in Spielfeld könnte sein, was bei dem Gespräch des Generaldirektors für die öffentliche Sicherheit, Konrad Kogler, mit seinem slowenischen Kollegen herausgekommen ist. Slowenien hatte ja angekündigt, täglich nur mehr Tausend Flüchtlinge über die Grenze lassen zu wollen. Das Millionen teure Grenzmanagement bleibt also in einer Art Warteposition…

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Steiermark



Kostenlose Spiele