2000 Flüchtlinge hätten seit gestern über die rot-weiß-rote Grenze im steirischen Spielfeld ins Land gelassen werden können, zumindest was die Kapazitäten betrifft. Gekommen sind letztlich aber nur ungefähr 1200 Hilfesuchende. Das lag möglicherweise daran, dass Slowenien angekündigt hat, die Zahl der Flüchtlinge ohnehin pro Tag auf Tausend beschränken zu wollen.
Am Dienstag wollen sich Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Neo-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) von der aktuellen Situation in Spielfeld persönlich ein Bild machen. Sie werden direkt nach dem Ministerrat am Nachmittag in die Steiermark reisen. Dem Vernehmen nach könnten im Zuge dieses Lokalaugenscheins auch eventuelle Zaun-Pläne für ganz Österreich und weitere Maßnahmen an der Grenze vorgestellt werden.
Oberste Polizisten im Gespräch
Ebenfalls Thema in Spielfeld könnte sein, was bei dem Gespräch des Generaldirektors für die öffentliche Sicherheit, Konrad Kogler, mit seinem slowenischen Kollegen herausgekommen ist. Slowenien hatte ja angekündigt, täglich nur mehr Tausend Flüchtlinge über die Grenze lassen zu wollen. Das Millionen teure Grenzmanagement bleibt also in einer Art Warteposition…

















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