Fr, 24. Mai 2019
28.01.2016 15:32

Sperre Richtung A1

Geisterfahrerunfall auf A21 fordert Todesopfer

Ein Geisterfahrerunfall auf der A21, der Außenringautobahn, hat am Donnerstagvormittag in Niederösterreich ein Todesopfer gefordert. Der 73-jährige Geisterfahrer kam bei dem Frontalzusammenstoß ums Leben, eine 29-jährige Frau erlitt Verletzungen. Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung Westautobahn zwischen Heiligenkreuz und Mayerling für fast sechs Stunden gesperrt.

Schauplatz der Karambolage zweier Pkws war die Richtungsfahrbahn zur Westautobahn zwischen Heiligenkreuz und Mayerling. Zeugen zufolge sei ein - laut Bezirksfeuerwehrkommando älterer - Pkw-Lenker gegen 10.15 Uhr in Mayerling auf die falsche Richtungsfahrbahn der A21 aufgefahren, sagte Willy Konrath von der Landesverkehrsabteilung der Polizei.

Nachdem der 73-jährige Mann mit seinem Auto zunächst zwei Lkws gestreift hatte, kam es wenig später zu dem Frontalzusammenstoß mit dem Kleinwagen der Frau. Der Geisterfahrer starb noch an der Unfallstelle. Die 29-jährige Frau aus St. Pölten wurde verletzt. Lebensgefahr bestehe nicht, hieß es aus dem Spital.

Die A21 blieb in diesem Abschnitt bis in die späteren Nachmittagsstunden gesperrt. Erst kurz vor 16 Uhr konnte die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden. Zwischenzeitlich gab es vor der Ableitung in Heiligenkreuz sieben bis acht Kilometer Stau.

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