"Can U Kick It?"
Berliner Polizei ermittelt gegen zwei Österreicher
Begonnen hatte es Ende Juni in vier Berliner Bezirken. Dort wurden mehrere mit Beton gefüllte Fußbälle gefunden. Sie waren zehn Kilogramm schwer. Zwei Personen waren der Aufforderung gefolgt, hatten fest gegen die Bälle getreten, sich verletzt und Anzeige erstattet.
Österreicher bei Razzia ertappt
Daraufhin nahmen die Berliner Staatsschützer ihre Ermittlungen auf. Am Mittwoch stießen sie offenbar bei einer Razzia in der Strelitzer Straße in Berlin-Mitte auf einen 26-jährigen und einen 29-jährigen Österreicher. Sichergestellt wurden bereits präparierte fertige Bälle, Ketten, mit denen sie an Bäumen oder Geländern angehängt werden sollten und Spray-Dosen für das Auftragen der Aufforderung zum gefährlichen "Fußballspiel".
Künstlergruppe entschuldigt sich für Aktion
Die Künstlergruppe "Mediengruppe LM/LN", der die beiden Österreicher angehören dürften, hat sich inzwischen für die Aktion entschuldigt. "Dass sich Menschen bei dieser Aktion verletzt haben, tut uns leid", hieß es in einer Aussendung.
Ihr Projekt "Concrete Soccer" habe sich als "Symbolisierung des Massenphänomens Fußball in Beton gegossen" verstanden. Die Bälle seien als "Kunstwerke markiert" und teilweise an Wänden angebracht gewesen - "also gar nicht tretbar". Sie seien "weder als Gefahrenquelle noch als Fallen beabsichtigt gewesen", so die Aussendung.
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