18.01.2016 10:04 |

Klagenfurt

Patient nach Ruhigstellung im Koma

Ein Vorfall auf der Psychiatrie im Klinikum Klagenfurt ruft die Staatsanwaltschaft auf den Plan. Sie ermittelt, weil ein Patient nach der Ruhestellund ins Koma gefallen ist. Das ereignete sich bereits im Herbst 2015.

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen im Klinikum Klagenfurt aufgenommen. Angeblich soll es im Vorjahr in der Psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses zu einem Vorfall mit einem Patienten gekommen sein. Dieser habe sich nicht beruhigen lassen und sei deshalb an seinem Bett fixiert und mit einem Medikament ruhiggestellt worden. Dabei habe der Patient allerdings einen Herzstillstand erlitten. Seither liegt er im Koma. Seitens der Spitalsleitung wird der Fall bestätigt. Nähere Auskünfte will man aber nicht geben, da es sich um ein laufendes Verfahren handle.

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