Die Fivers unterlagen im zweiten HLA-Viertelfinalspiel gegen Hard daheim mit 31:32, kassierten so in der Best-of-3-Serie den 1:1-Ausgleich. Damit geht es am Samstag auswärts um die Entscheidung, ihr 21. Halbfinalticket in Folge. Trainer Peter Eckl bleibt zuversichtlich.
Volle Ränge in der Hollgasse. Super Stimmung – alles war angerichtet für einen packenden Handball-Klassiker gegen Hard. Und jeder fragte sich: Schaffen es die Fivers, die erst in der letzten Runde des Grunddurchganges ins Play-off einzogen, bereits im zweiten Spiel der Best-of-3-Viertelfinalserie in die Top 4 der Liga? Oder können die Vorarlberger, die als große Titelmitfavoriten gelten, ausgleichen?
Tatsächlich legten die Fivers nach dem 33:32-Auswärtssieg am Dienstag im ersten Showdown um den Aufstieg stark los. Führten vor ÖHB-Sportchef Patrick Fölser, Klublegende Vitas Ziura, Ex-Kapitän Markus Kolar und Co. mit +3. Doch nach dem 11:11 in der 20. Minute gab’s in fünf Minuten einen Bruch, stand es auf einmal 11:16 und zur Pause 13:20. Daheim mit 7 Toren hinten – das erleben die Margaretner selten. „Hard ist gut eingestellt, die Fivers machen Fehler“, so Fölser, der zur Pause die Margaretner U20-Staatsmeister ehrte.
Nach Wiederbeginn? Kämpften sich die Hausherren trotz wiederholtem -7 zunehmend heran. 24:28 (45.), 29:31 (55.) und dann waren bei 30:31 gar Ausgleichschancen da. Endstand: 31:32! Puh, durchatmen. Trainer Peter Eckl fand nach dem Kreis mit seinen Spielern um Topscorer Rattensperger (8): „Wir hatten in der ersten Halbzeit einen Hänger. Schwierig, wenn man dann so lange mit einem Rückstand spielen muss. Aber wir haben bis zum Ende gekämpft, alles gegeben.“ Für Regisseur Fabio Schuh, erneut Fivers-MVP, galt: „Hard hat es gut gemacht. Wir hatten eine Phase, in der nichts zusammengelaufen ist – und haben am Ende verdient verloren.“
Am Samstag geht es für die Wiener im Ländle im dritten und entscheidenden Spiel um das 21. Halbfinalticket in Serie. Eckl: „Es ist weiterhin alles offen.“ Und Schuh forderte: „Wir müssen den breiten Kader nützen, mit Mut und Tempo auftreten. Dann ist alles möglich.“
VIERTELFINALSERIE, weiters, Mittwoch, 18 Uhr: Bärnbach/K. – Vöslau (Stand: 0:1); 19: Bruck/T. – Linz (1:0); 19.30: Krems – Ferlach (0:1).
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