Kommt Traillaufen?

Olympia-Hoffnung lebt für neue Sportart weiter

Österreichs Trail-Asse hoffen auf eine Aufnahme ins Olympia-Programm 2030. Der Pinzgauer Manuel Innerhofer weiß aber noch nicht viel diesbezüglich. Sein Leben würde sich jedenfalls stark verändern.

Vergangenes Wochenende waren beim Alpine Trailrun Festival in Innsbruck die besten Läufer des Landes und aus der ganzen Welt dabei. Inmitten der Elite glänzte Halb-Profi Manuel Innerhofer (LC Oberpinzgau) als Gesamtfünfter und damit bester Österreicher. „Ich war überrascht, dass es so gut gegangen ist. Mir ist das Rennen fast ein bisschen zu früh gekommen“, übertraf der Pinzgauer seine Erwartungen. Neben unzähligen Stunden des Trainings muss der 30-Jährige wie auch Bruder Hans-Peter (wurde in Innsbruck Elfter) einem Beruf nachgehen.

Das könnte sich aber in Zukunft ändern. Trailrunning könnte nämlich ins olympische Programm 2030 aufgenommen werden – die Hoffnung dahingehend lebt noch. „Es wurde geredet, aber ich weiß noch nicht mehr“, erklärt Innerhofer. Würde es tatsächlich mit einer Aufnahme ins Olympische Programm klappen, hätte er ganz andere Möglichkeiten. „Wir bekommen jetzt keine Förderung vom Staat. Dann könnten wir es viel professioneller betreiben“, spricht er eine mögliche Anstellung bei Heer, Polizei oder Justiz an.

Als einer der besten Österreicher der Trailrunning-Szene hätte er dann – wie sein Bruder oder auch eine der stärksten Damen Isabell Speer – berechtigte Hoffnungen auf Olympia. Ob es tatsächlich soweit kommt, steht aber noch in den Sternen. Fest steht: Sollte es 2030 in Chamonix (Fra) zur Trailrunning-Premiere unter den fünf Ringen kommen, müssten davor die Regularien angepasst werden, weil die Sportart nicht auf Schnee oder Eis stattfindet. Das Gelände in den französischen Alpen wäre jedoch perfekt geeignet für ein stimmungsvolles Debüt . . .

Eine gute Atmosphäre herrscht auch am Samstag beim Schafberglauf in St. Wolfgang. Dort stehen auch die Innerhofer-Brüder und Klubkollege Sebastian Falkensteiner am Start und matchen sich um den Staatsmeistertitel. Außerdem geht es um die Quali für die EM im Juni in Kamnik (Slo). Für den Bewerb im Salzkammergut werden rund 200 Athleten erwartet – neuer Rekord in der rot-weiß-roten Berglauf-Historie.

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