Do, 23. Mai 2019
09.01.2016 10:54

Norden warnt:

"Südkorea treibt Lage an den Rand eines Krieges"

Die Lage zwischen Nord- und Südkorea spitzt sich nach Angaben des Nordens weiter zu. Die Reaktion der USA und ihrer Partner auf den jüngsten nordkoreanischen Wasserstoffbomben-Test treibe die Lage "an den Rand eines Krieges", sagte Kim Ki Nam, Chef der Propagandaabteilung der regierenden Arbeiterpartei.

Schließlich habe Südkorea seine psychologische Propaganda wieder aufgenommen und erklärt, dass strategische Bomber verlegt worden seien. Kim äußerte sich am Freitag auf einer Kundgebung in der Hauptstadt Pjöngjang. Es ist die erste offizielle Stellungnahme Nordkoreas auf die Reaktion des verfeindeten Nachbarlandes.

Nordkorea hatte am Mittwoch nach eigenen Angaben erstmals eine Wasserstoffbombe gezündet und damit international scharfe Kritik und Besorgnis ausgelöst. Sollten sich die Angaben bestätigen, wäre das eine neue Eskalationsstufe in dem Konflikt um das Atomprogramm des autoritär-kommunistisch regierten Landes. Fachleute bezweifeln allerdings, dass es sich um eine echte Wasserstoffbombe handelte.

Als Reaktion auf den Test hat Südkorea am Freitag die Beschallung von nordkoreanischem Gebiet mit Nachrichten, politischen Parolen und lauter Popmusik über Lautsprecher wieder aufgenommen. Darin wurde Machthaber Kim Jong Un für einen luxuriösen Lebensstil und seine Wirtschaftspolitik in dem verarmten und abgeschotteten Land kritisiert.

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