Fr, 21. September 2018

Verbote erlassen

30.12.2015 17:41

Waldbrandgefahr: Kein Feuerwerk in Risikozonen!

Zum Jahreswechsel werden es einige Tiroler mit Raketen und Silvesterknallern wohl wieder ordentlich krachen lassen. Aber Vorsicht! Aufgrund der extremen Trockenheit besteht derzeit im ganzen Land eine erhöhte Brandgefahr. Daher haben die Bezirkshauptmannschaften Privatfeuerwerke in Risikozonen untersagt. In Innsbruck wurde ein generalles Verbot ausgesprochen.

"Der Ansturm speziell auf die Feuerwerksbatterien ist groß", verrät "Stoni" vom Verkaufscontainer vor dem XXXLutz in Neu-Rum. "Im Schnitt geben unsere Kunden 50 bis 70 Euro aus. Einige zahlen auch 200 Euro." Angeboten werden pyrotechnische Artikel der Kategorie F 1, die auch Kinder ab 12 Jahren kaufen können, sowie Raketen der Kategorie F 2 (ab 16 Jahren).

"In Waldgebieten und deren Gefährdungsbereichen"

Zwei Tage vor Silvester haben am Dienstag die Stadt Innsbruck und alle anderen Bezirkshauptmannschaften nun aber via Verordnung ein allgemeines Verbot für private Feuerwerke (ab Kategorie F2) sowie offenes Feuer erlassen. "Die Verordnung gilt in den Waldgebieten sowie in deren Gefährdungsbereichen wie sonnenbeschienenen Hängen", heißt es von Seiten des Landes. Erlaubt seien weiterhin Sternspritzer, Knallerbsen oder Tischfeuerwerke. "Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis, dass die Sicherheit an vorderster Stelle stehen muss", meint dazu Landeshauptmann Günther Platter.

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