Explosion
Tote bei Explosion in türkischer Urlaubsregion
Ein Behördensprecher sagte, dass ein Gasbehälter explodiert sei. Bombenexperten würden an Ort und Stelle überprüfen, ob es ein Sprengsatz gewesen sein könnte. Der Wasserfall von Manavgat, 100 Kilometer östlich der Stadt Antalya gelegen, ist eine bei ausländischen Touristen äußerst beliebte Sehenswürdigkeit.
"Gemäß den Informationen der Botschaft in Ankara dürften unter den Toten keine Österreicher sein", teilte das Außenamt am Sonntagabend mit. Die Botschaft sei bereits in Kontakt mit Krankenhäusern getreten. Noch sei man dabei, Informationen zu sammeln. Das deutsche Auswärtige Amt verlautete am Abend, dass ein Mitarbeiter des Generalkonsulats an Ort und Stelle sei, um die Lage zu klären. Es sei unklar, ob sich Deutsche unter den Opfern befinden.
Islamisten und kurdische Separatisten haben in den vergangenen Jahren wiederholt Anschläge in Touristenorten verübt, um die türkische Wirtschaft zu schwächen. Erst am 15. Juni waren bei einem Bombenattentat in der Altstadt von Istanbul vier Menschen verletzt worden. Zu der Tat bekannte sich die radikale Kurdengruppe TAK. Die Terrorangst hat in dieser Saison viele europäische Touristen davon abgehalten, einen Türkei-Urlaub zu buchen.
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