Mo, 16. Juli 2018

Ansturm

24.12.2015 13:47

Rund 60.000 Flüchtlinge steuerten 2015 Tirol an

Der seit Jahren nicht enden wollende Flüchtlingsstrom erreichte 2015 eine neue Dimension! Mit Jahresende werden bis zu 50.000 Flüchtlinge, die über die Balkanroute nach Österreich gelangten, in Tiroler Transitquartiere gebracht worden sein. Im Verlauf der Brennerroute wurden heuer über 10.000 Illegale erwischt.

2012 waren es 1925, ein Jahr darauf schon 3978 - im Vorjahr hat sich die Zahl der Aufgriffe mit 7106 dann noch einmal fast verdoppelt. Und heuer wird dies alles noch einmal bei weitem übertroffen! Unterm Strich werden es deutlich mehr als 10.000 Flüchtlinge sein, die ohne gültige Aufenthaltsdokumente von der Polizei erwischt wurden. Aber Vorsicht! Dabei handelt es sich nur um jene Illegale, die über die Brennerroute unerlaubt nach Tirol einreisten.

Ansturm auf Transitquartiere in Kufstein & Co.

Anfang September sollte sich die Lage nämlich gravierend verschärfen. "Tirol war plötzlich das einzige Bundesland, das mit zwei Transitrouten konfrontiert war. Zum einen ist hier eben die Rede vom Brenner, zum anderen von der Balkanroute", erklärt Tirols Landespolizeidirektor Helmut Tomac und ergänzt: "An Spitzentagen sind im Süden Österreichs 20.000 Flüchtlinge angekommen. Seit September wurden davon täglich teils 1000 und mehr Personen in die Tiroler Transitquartiere, vor allem in jenes in Kufstein, gebracht." Laut dem Polizeichef werden hierzulande bis Jahresende bis zu 50.000 solcher Transitflüchtlinge gezählt worden sein.

Ansturm auch an den Feiertagen ungebrochen

Im Kufsteiner Transitcamp ist es auch zur Weihnachtszeit alles andere als ruhig. Ganz im Gegenteil: In und vor den neu errichteten winterfesten Holzbauten wimmelt es weiterhin täglich nur so von Flüchtlingen. Am Montag waren es 1000, tags darauf mehr als 500 und über die Feiertage und dann bis zum Jahresende rechnen die Einsatzkräfte und Helfer pro Tag mit weiteren 1000 Personen. Ein Ende des Stromes ist nicht in Sicht.

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