Heftige Krawalle
300 Festnahmen nach WM-Match
Dabei handle es sich nur um eine Zwischenbilanz, der Einsatz lief während der Pressekonferenz weiter. Es habe sich bei dem Polizeieinsatz um eine Dimension gehandelt, "die wahrscheinlich alles sprengte, was wir bisher erlebt haben", sagte der Polizeipräsident. Das habe einerseits die Zahl der Menschen in der Dortmunder Innenstadt und im Stadion betroffen - Schätzungen sprachen von mehr als 100.000. Andererseits habe es offensichtlich auch "sehr viele Menschen gegeben, die gewaltbereit, aggressiv und betrunken" gewesen seien.
Die in Gewahrsam genommenen Personen seien etwa zur Hälfte deutsche und polnische Staatsbürger, erklärte Schulze. Das Gros der Polen - etwa 70 - wurde dabei bereits am Nachmittag aus dem Verkehr gezogen.
Zur Eskalation kam es am Alten Markt, als die Exekutive eine Gruppe von etwa 120 bis 130 deutschen Hooligans identifizierte. Diese wurden eingeschlossen, woraufhin Personen außerhalb mit Flaschen auf die Beamten zu werfen begannen. .
Verletzungen gab es bei den Polizisten nicht. "Es gab auch keinerlei gravierende Verletzungen anderer Menschen", sagte Schulze. Er bezeichnete dies angesichts der Menge der gewaltbereiten und betrunkenen Menschen als "Wunder".
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