Aktive Sterbehilfe
Ehemann tötet aus Liebe seine Frau: Freispruch!
"Ich bin völlig glücklich. Ich habe niemals etwas Kriminelles getan. Es war ein Akt der Liebe", sagte Jensen nach dem Urteil. "Ich denke jeden Tag an Emmanuelle. Sie wird immer in meinem Herzen sein."
Jensen hatte seiner Frau, die an Krebs im Endstadium litt und meist im Koma lag, Anfang 2003 über den Tropf eine tödliche Dosis von Morphin und dem Medikament Tranxen verabreicht. Drei Jahre lang hatte sie gegen die Krankheit gekämpft und nach Worten ihres Mannes unter wahnsinnigen Schmerzen gelitten. Bevor er sie von ihrem Leiden erlöste, hatte Jensen Rosen um sie herum gelegt. In den Arm legte er ihr einen Teddy.
Exemplarische Liebe bezeugt
Zahlreiche Zeugen bis hin zu den Krankenschwestern bescheinigten Jensens exemplarische Liebe zu seiner Frau. Der Staatsanwalt Thierry Phellipeau verlangte dennoch "aus Prinzip" eine Haftstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt werden solle. Weder in Frankreich noch in Dänemark sei aktive Sterbehilfe erlaubt. "Bei einem Freispruch setzen sie sich über alle Gesetze der Welt hinweg", mahnte er. Die Verteidigung argumentierte, die Gesetze seien "solchen Situationen nicht angemessen".
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.