Mindestens fünfzig Oberösterreicher wurden so schon Opfer von Phishing-Attacken. Ein Ennser verlor 3000 Euro, ein Mühlviertler Geschäftsmann konnte gerade noch 54.000 Euro retten.
Derzeit kursieren zwei Phishing-Mails: In einem wird behauptet, es sei eine bestimmte Summe aufs Konto überwiesen worden, die entsprechenden Daten fände man im gezippten Anhang. Tatsächlich aber öffnet sich eine Programm-Datei, die den Rechner der naiven, geldgierigen Opfer infiziert.
Im neuesten Spam-Mail - das mit Ulrich Schwarz, Sicherheitsberater, Raiffeisenbank gezeichnet ist - wird wieder einmal behauptet, man müsse seine Banking-Daten in einem Online-Programm aktualisieren, sonst würde in 14 Tagen das Konto gesperrt. Die Aufforderung zur „Installation“ des Sicherheitsprogramms ist in fehlerhaftem Deutsch verfasst. Es gilt wie bei all diesen gefälschten Bank-Mails (Geldinstitute machen online keine Sicherheitsabfragen): Mails ungeöffnet löschen!
Symbolfoto: AP
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