Und zwar so, dass es auch die Dienstwagenfahrer verstehen müssten: Lkw rollen am umweltfreundlichsten mit der niedrigsten Drehzahl, also im „direkten“ 16. Gang mit Tempo 100. Dürfen die Chauffeure aber nur noch mit 60 Stundenkilometern fahren, müssten sie auf den fünften Gang herunterschalten - und damit die Drehzahl, den Motorlärm, den Dieselverbrauch und den Schadstoffausstoß erhöhen. „Nur die Reifen-Rollgeräusche werden weniger“, nennt der Großfrächter den einzigen Vorteil für die lärmgeplagten Anrainer der Innkreisautobahn: „Aber dafür wird jeder Lkw-Fahrer spinnert.“
Das würden auch alle Pkw-Lenker, wenn sie von Landespolitikern dazu gezwungen werden, im zweiten oder dritten Gang hochtourig über die Autobahn zu heulen, weil der vierte und der fünfte Gang untertourig schlicht und einfach nicht als Kriechgänge taugen.
„Das hat null Sinn“, schreibt Frächter-Profi Franz Grad dem schwarzen Baureferenten Franz Hiesl und dem grünen Landesrat Rudi Anschober ins Stammbuch: „Die sollen lieber eine dritte Spur bauen, als mit ihrer reinen Spritvernichtungs- und Geldbeschaffungsaktion politisches Kleingeld zu machen.“
Foto: Hannes Markovsky













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