Es ist dem Bären schon zuzutrauen, dass er in ein paar Tagen bei uns aufkreuzt. Aber er wird sicher nicht die direkte Route nehmen. Wenn er kommt, dann über Salzburg, so Christopher Böck, Wildbiologe des oberösterreichischen Landesjagdverbandes.
Schießbefehl gibt es in Oberösterreich keinen. Hier wurde der letzte Bär vor etwa drei Wochen gesichtet. Braunbär Moritz taucht hin und wieder im Gebiet um Ebensee auf, von ihm geht jedoch keine Gefahr aus, denn er scheut den Menschen.
Sollte der pelzige Geselle doch einmal Schaden anrichten, ist er versichert: Der oberösterreichische Jagdverband kommt für Schäden, die unsere geschätzten zwei bis drei Bären anrichten auf. Bis zu 10.000 Euro pro Jahr stehen uns zu Verfügung.
Unversichert sind Jagdeinrichtungen wie Futterplätze. Es gibt immer mehr Kollegen, die sich fragen, wofür wir Bären überhaupt brauchen. Sie befürchten, dass sie ihnen das Wild verscheuchen und sie Jagdbeute verlieren, sagt Alois Mittendorfer, Bezirksjägermeister in Gmunden. Bruno sollte sich überlegen, ob er wirklich zu uns kommt.
Foto: Krone/Archiv













Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.