40 Tiere getötet

Nach BSE-Fall hat Bauer wieder Rinder im Stall

Oberösterreich
26.05.2006 18:44
„Es ist wieder Leben in unseren Stall gekommen“, freut sich Grünlandbauer Lambert Barth aus Bad Kreuzen über eine Kuh und fünf Jungtiere, die er am Freitag gekauft hat. Als vor zwei Wochen bei seiner Kuh „Moni“ BSE festgestellt wurde, mussten alle seine 40 Rinder wegen Seuchenverdachts sterben

BSE lässt sich nur durch Sezieren von Gehirn und Rückenmark nachweisen, daher mussten zur gesetzlichen Untersuchung alle Tiere getötet werden, die mit „Moni“ in Berührung gekommen waren - obwohl die Erkrankung der sechsjährigen Kuh „autochthon“, das heißt ohne erkennbare äußere Ursache, und daher nicht übertragbar war. Alle anderen Rinder in „Monis“ Stall waren gesund, der Stall wurde freigegeben.

Freitag Vormittag bekam Lambert Barth die ersten drei Jungstiere, am Nachmittag wurden zwei Kalbinnen und eine Kuh geliefert. „Bauern aus Pabneukirchen und Grein haben sie mir angeboten“, erzählt er: „Die Leute sind alle sehr hilfreich, auch der Bürgermeister und die Behörden.“

Die Tiere brauchen jetzt bis zu vier Wochen, um sich an die neue Umgebung, vor allem auf der Weide, zu gewöhnen: „Das ist schwer für sie, solange es noch keine Leitkuh gibt, die sich auskennt“, erklärt Barth.

 

 

Foto: Erich Petschenig

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