Pendler-Parkverbot

Endloser Umbau des Urfahraner-Marktes

Die zentralste Linzer Innenstadt-Freifläche mit der umstrittensten Gestaltung - doch jetzt muss es dem Urfahranermarkt-Gelände in seiner jetzigen Form an den Kragen gehen: Der Wasserrechtsbescheid läuft ab, das bedeutet das Aus für täglich 1200 Pendlerfahrzeuge, aber auch für Autos der Beschicker der Märkte!

„Eigentlich wäre der ohnedies schon um drei Jahre verlängerte Wasserrechtsbescheid aus den Neunzigerjahren im Vorjahr ausgelaufen, wurde wegen des AEC-Wettbewerbes aber noch einmal gestreckt, und zwar bis 30. September 2007“, erklärt der Linzer Planungsstadtrat Klaus Luger. Ab dann dürfte auf dem Marktareal kein Fahrzeug mehr parken. „Wenn die Pendler von dort weg müssen, brauchen wir zusätzliche neun Kilometer Straßenlänge, um die Fahrzeuge unterzubringen“, rechnet Luger vor.

Also muss bis zum Herbstmarkt nächsten Jahres das Areal entsprechend adaptiert werden. Geplant sind befestigte Parkflächen mit Kanälen zwischen Marktamtsgebäude und Sportplatz, der Bereich zwischen Wildbergstraße und AEC soll als Park gestaltet werden. Pläne eines Wiener Architekten liegen vor, sollen Mitte Juni konkretisiert werden. Dabei sollen parkende Autos und Müllcontainer am Donauufer verschwinden. Hauptproblem: Ständige Schäden durch Zeltpflöcke während der Märkte. „Ein Schienensystem könnte helfen - doch dann müssten Zelte immer am selben Ort stehen“, zeigt Luger Probleme auf, die noch ungelöst sind.

 

 

Foto: "Krone"

Donnerstag, 06. Mai 2021
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