Japanische Wissenschafter vom nationalen Institut für Umweltstudien haben berechnet, dass sich der allmähliche Rückgang von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) schon bald positiv auf die Ozonschicht auswirken wird. Bereits 2050 soll sich das Loch in der Erdatmosphäre auf natürliche Weise wieder geschlossen haben, so das Ergebnis der Computersimulation.
Sollten die Forscher Recht behalten, wäre dies ein Erfolg internationaler Maßnahmen in der Umweltpolitik. 1989 wurde im Montreal-Protokoll das weltweite Verbot von Treibgasen - den FCKW -, die für die Zerstörung der Ozonschicht verantwortlich gemacht werden, beschlossen.
Dennoch werden diese Vorlagen nicht überall eingehalten, weshalb auch die neuesten Erkenntnisse nicht zu 100 Prozent eintreffen könnten, da sie auf Annahmen bezüglich eines Verminderten FCKW-Ausstoßes beruhen.
Andere sind weniger optimistisch
Forscher der Universität Princeton sehen die Zeitspanne bis zum Verschwinden des Ozonlochs weniger optimistisch. Sie gehen davon aus, dass dies frühestens in 50 bis 60 Jahren der Fall sein wird. Der Einsatz von veralterten Klimaanlagen und Kühlschränken setzt nach wie vor FCKW frei, am meisten im FCKW-Sünder Land Nummer 1, den USA.








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