Atomlobby zu stark?

Aufregung um erneuerte Ausbaupläne für Temelín

Oberösterreich
20.05.2006 00:07
„Tschechiens Sozialdemokraten sind weiterhin die absoluten Atom-Hardliner“, wettert Grünen-Chef Rudi Anschober; LH Josef Pühringer schimpft über eine neue Provokation: Jiři Paroubek, Regierungschef in Prag, erneuert Ausbauideen für das AKW Temelín - und löst damit große Aufregung in Oberösterreich aus.

Tschechiens sozialdemokratischer Regierungschef denkt - vor den Parlamentswahlen am 2./3. Juni - an den Bau neuer Atommeiler in Temelín, nämlich als Ersatz für teure Erdgaslieferungen aus Russland.

Erst recht, weil solche Ausbaupläne immer wieder durch Tschechiens Politik spuken, fallen die Reaktionen in Oberösterreich scharf aus. Zugleich werden Hoffnungen genährt, Tschechiens Grüne würden stark ins Prager Parlament einziehen, um dort Anti-Atom-Politik betreiben zu können.

Eine solche verlangt Anschober erneut von Österreichs Bundesregierung: „Mit einer konsequenten Politik ließe sich das Erstarken der Atomlobby in der Europäischen Union noch stoppen“, ist der Linzer Grünpolitiker überzeugt.

 

 

Foto: Erich Petschenig

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