„Diese Dokumente sind Gold wert. Fälscher werden versuchen, sie rasch in die Finger zu bekommen“, befürchtet Wolfgang Oberaigner, Chef des Linzer Passamts. Da aber Bild und Unterschrift eingescannt sind und auch am neuen Computerchip gespeichert werden, ist eine Manipulation wie bisher so gut wie ausgeschlossen. Da die Kriterien fürs Bild sehr streng sind, lädt am 24. Mai das Linzer Passamt die 70 städtischen Fotografen zur Schulung. „Wenn das Bild nicht passt, gibts keinen Pass. Da müssen wir streng sein. Gerader Blick, keine Schatten, nicht älter als sechs Monate, Augen nicht verdeckt, kein Lachen, definierter Hintergrund´“, nennt Oberaigner einige Merkmale. Kunden sollen sich versichern, dass Fotografen die Kriterien einhalten und im Notfall ein kostenloses Ersatzbild produzieren.
Spätestens am 28. August muss in jedem EU-Staat der Pass eingeführt sein, in Österreich solls bis etwa Ende Juni funktionieren. Die Hochsicherheitspässe werden zentral in Wien gedruckt und dann innerhalb von fünf Tagen per RSB von der Post zugestellt. „Die bisher gültigen Reisepässe gelten nach wie vor, auch für Reisen in die USA“, will Oberaigner einer Bestell-Hysterie und einem Chaos vorbeugen. Kosten wird der neue Pass wie bisher 69 Euro, die Notpässe von der Linzer Berufsfeuerwehr wird´s weiterhin geben.
Foto: Markus Schütz













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