Stpptafel missachtet

Todeskreuzung forderte fünftes Opfer

Oberösterreich
14.05.2006 21:27
Die berüchtigte Todeskreuzung von Schiedlberg - der Restaurator Alois Zettelmeier (37) aus Steyr wurde ihr fünftes Opfer. Er hatte die Stopptafel missachtet, stieß so heftig gegen das Auto eines Linzers (23), dass sich beide Fahrzeuge überschlugen. Zettelmeier starb, der zweite Fahrer wurde schwer verletzt. Ein Kreisverkehr könnte weitere Tote verhindern.

Zettelmeier war mit seinem VW Golf sechzig Meter weit weggeschleudert worden, der Linzer Pierre Lukas R. (23) kam mit seinem Opel Astra nach vierzig Metern zum Stillstand. Zettelmeier hatte trotz Gurt tödliche Verletzungen erlitten, sein Unfallgegner wurde schwer verletzt mit dem Hubschrauber C 10 ins Linzer AKH gebracht.

Die Todeskreuzung von Schiedlberg forderte seit den 80er Jahren nun schon das fünfte Todesopfer. Vor vier Jahren ließ Verkehrslandesrat LH-Vize Erich Haider nach einem Unfall die gefährliche Kreuzung überprüfen. Sie wurde mit Sperrlinien sowie Vorrangzeichen und aufgemalten Stopp-Schriftzügen versehen. Ein Kreisverkehr wäre wahrscheinlich die beste Lösung. Bisher scheiterte das aber an den Kosten…

 

 

 

Foto: FF Schiedlberg

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