13.05.2006 17:42 |

Embryo-Selektion

"Designer-Baby" kommt ohne Krebs-Gen zur Welt

Erstmals hat eine an erblichem Augenkrebs leidende Britin die Möglichkeit genutzt, im Labor Babys zu zeugen und sich einen Embryo einpflanzen zu lassen, der das Krebs-Gen RB1 nicht in sich hat.

Auf natürlichem Weg kommt jedes zweite Kind, dessen Eltern dieses defekte Gen in sich tragen, auch mit ihm zur Welt und erkrankt mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit an dem Augenkrebs Retinoblastom. Die betroffene Frau schaltete diese Gefahr aus. Sie ist die Erste, die die umstrittene, seit kurzem in England erlaubte Möglichkeit der Embryoselektion im Fall einer nicht zu 100 Prozent erblichen Krankheit nützte.

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