Foto-Ausstellung

Sprachinseln im Osten

Oberösterreich
12.05.2006 10:04
Seit der politischen Wende in Europa zu Beginn der neunziger Jahre hat das StifterHaus nach oberösterreichischen Sprachinseln in den neuen Staaten Osteuropas geforscht. In der Ukraine wurde man fündig und die entstandenen Kontakte sind nun der Ausgangspunkt für „Karpaten-Ukraine-Schwerpunktwochen“.

Wer kennt Iwan Zepezauer? Dieser Frage geht der Innviertler Mundartdichter und Fotograf Hans Kumpfmüller nach. Er suchte nach Bildern aus Transkarpatien, darauf (ehemalige) Oberösterreicher, die heute dort leben. Mit der Kamera hielt er deren Lebensumstände und -philosophie fest. Begleitend zur Fotoausstellung im StifterHaus erschien Kumpfmüllers Bildband „Vergessene Österreicher - Bilder aus Transkarpatien „(Molden Verlag).

Die Schau bildet auch den Hintergrund zu Programmschwerpunkten in der dritten Maiwoche. Am 16. Mai stellt man die Anthologie „Versperrte Tore - Ukrainische Autoren und Wien“ vor, die von Stefan Simonek herausgegeben wurde. Am 18. und 19. Mai gibt es eine wissenschaftliche Tagung zu bairisch-österreichischer Siedlung, Kultur und Sprache in den ukrainisch-rumänischen Waldkarpaten. Wissenschaftler aus der Ukraine, aus Rumänien, Deutschland und Österreich behandeln die Kultur- und Sprachgeschichte der deutschen Sprachinseln.

 

 

 

 

Foto: Wakolbinger

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