„Ich werde beim Landeshauptmann deponieren, dass die Sondergenehmigungen der Bürgermeister fallen müssen“, skizziert Wirteobmann August Oberndorfer seine Forderung. Momentan ist es so, dass Lokalbesitzer bei ihrem Bürgermeister um eine Verlängerung der Sperrstunde ansuchen können und so die gesetzlich vorgeschriebene Gewerbeordnung umgehen können.
In die selbe Kerbe schlägt der Zivilschutzverband-Präsident Anton Hüttmayr: „Sinn macht nur eine für alle gültige Sperrstunde, da sonst ein Alko-Tourismus zum nächsten noch offenen Lokal einsetzt.“
Auch Sicherheitsdirektor Alois Lißl plädiert für ein früheres Fortgeh-Ende: „Gerade in der Zeit von vier bis sechs Uhr früh passieren die meisten Vandalen- und Gewaltakte.“
Ganz anders sieht Günter Hager vom Linzer In-Lokal „Josef“ die Problematik: „Wenn die Jugendlichen um vier Uhr früh vor die Tür gesetzt werden, geht das Trinkgelage einfach im nächstgelegenen Park weiter. Im Lokal können die Jugendlichen zumindest überwacht werden.“ Der Co-Intendant der Kulturhauptstadt Linz, Ulrich Fuchs, sieht die Debatte gelassen: „Für das Jahr 2009 sehe ich kein Problem, eine Ausnahmegenehmigung zu bekommen.“
Foto: Erich Petschenig













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