Sein Kürzel ist „Hades“. Und wo Hades draufsteht, ist meist in einem lustigen Bild scharfe Kritik verpackt. „Seine Provokation geht aber nie in Richtung Beleidigung“, betonte Vizebürgermeister Erich Watzl, der ja einer Berufsgruppe angehört, die von Haderer gerne aufs Korn genommen wird. Legendär sind etwa „Herr Wimmer“ alias Bürgermeister Franz Dobusch und der „Pepi Onkel“ (Altlandeshauptmann Josef Ratzenböck). Auch Gerhard Haderers derzeitige „Traumfrau“ kommt aus der Politik: die deutsche Kanzlerin Angela Merkel!
„Mein Hauptthema ist der Mensch in all seinen Umständen“, sagt der Künstler. Ein Lieblingsthema sei aber auch „der Linzer in all seinen Erscheinungsformen“.
In der Schau, die nach Themenbereichen von Tourismus bis Geschlechterkampf gegliedert ist, wird Religion nicht ausgespart. Gitterstäbe sollen daran erinnern, dass Haderer in Griechenland wegen seines Buches „Das Leben des Jesus“ verurteilt (und später freigesprochen) worden ist. Außerdem kann man sich anhand von Skizzen und einem Video auch über Gerhard Haderers Arbeitsweise und Person einen Überblick verschaffen.
Stadtmuseum Nordico, Dametzstraße 23, Linz: Die Ausstellung wird am 11. Mai, um 18 Uhr eröffnet und läuft bis zum 20. August. Mo - Fr 9 - 18 Uhr, Sa, So 14 - 17 Uhr
Foto: Stadtkommunikation













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