„Immer Jüngere bleiben immer länger fort“, sagt LH-Vize Franz Hiesl und will den Alko-Jugendlichen nun eine Pause „gönnen“. „Ausnahmslos alle Lokale sollen um vier Uhr zusperren. Doppelkonzessionen und Sondergenehmigungen ermöglichten bisher einigen Gastronomiebetrieben, rund um die Uhr offen zu halten. Das muss sich ändern“, so Hiesl. Dass diese Maßnahme allein nicht reichen wird, um jugendlichen Trunkenbolde zu stoppen, ist klar. „Es ist ein ganzes Maßnahmenbündel geplant. Als nächstes werden wir die Spezialangebote wie ,Happy Hour´ bekämpfen, die die Jugendlichen zu unmäßigem Alkoholkonsum verleiten“, verrät VP-Klubobmann Michael Strugl seine Pläne.
Die Maßnahmen müssen schnell durchgesetzt werden, denn der Alkoholkonsum nimmt immer dramatischere Formen an. Zuletzt haben sich Teenager Wodka sogar gespritzt, um schneller betrunken zu werden. Ein lebensgefährliches Experiment. Laut market-Umfrage ist sich nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Jugend selbst zu 76 Prozent bewusst, dass hier ein großes Problem vorliegt.
Foto: Erich Petschenig













Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.