Der Bub schwirrte um Mama und Papa herum, während diese einen Kleinlaster entluden. Mit Plastik-Geschirr spielte Florian in einem kleinen Wassertrog vorm Zweifamilienhaus, wo seine Eltern zur Untermiete leben. Mama Kathrin F. (29) und ihr gleichaltriger Lebensgefährte Roland Z. sahen ihm noch zu und drehten sich nur kurz um. Da packte den Buben die Neugier und er ging zwei Meter weiter zum eingezäunten Teich, der etwa drei Meter Durchmesser hat. Irgendwie kletterte er über die 55 Zentimeter hohe Absperrung und stürzte ins Wasser. Das Wasser erstickte sofort jeden Schrei.
Nach wenigen Minuten merkte die Mama, dass Florian weg war - sah ihn 20 Meter vom Lkw entfernt im 70 Zentimeter tiefen Wasser seitlich treiben. Die Mutter zog das leblose Kind heraus. Die Wiederbelebung war zum Glück erfolgreich, sind die alarmierten Polizisten erleichtert. Als Rettungsheli „Martin 3“ eintraf, um Mama und Kind ins Welser Spital zu fliegen, weinte Florian schon laut.
Foto: Erich Petschenig
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.