R.I.P.
Letzte “Titanic”- Überlebende gestorben
Nach Angaben des Senders gelangte Lillians Mutter, Selma Asplund, zusammen mit ihrer kleinen Tochter und einem damals dreijährigen Sohn, Felix, in eines der Rettungsboote. Die drei wurden dann geborgen. Der Vater und drei weitere Söhne, darunter ein Zwillingsbruder Lillians, blieben an Bord zurück und gingen mit dem in Southampton (England) gestarteten Schiff unter. Auf den Wunsch ihrer Mutter hin habe Lillian fast nie über das Unglück geredet, sagte eine Historikern der US-Zeitung "Daily News Transcript".
Lebenslang auf Interviews verzichtet
"Meines Wissens nach hat sie nie ein Interview darüber gegeben", führte Linda Davis weiter aus. Viele Menschen in der Ortschaft Shrewsbury, wo Asplund die vergangenen Jahrzehnte lebte, hätten nichts von dem tragischen Erlebnis der "Titanic"-Passagierin gewusst. Asplund war unverheiratet und kinderlos. Sie arbeitete zunächst als Verkäuferin, dann als Bürokraft bei einer Versicherung. Ihre Mutter starb 1964, ihr Bruder 1983.
Bei der Schiffskatastrophe am frühen Morgen des 15. April 1912 kamen etwa 1.500 Menschen ums Leben, rund 700 wurden gerettet.







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