Bürgermeister Miguel Angel Gómez hatte die Initiative zur so genannten "Karawane der Liebe" ergriffen. "Wir wollen der Entvölkerung des Dorfes vorbeugen", sagte er. Innerhalb weniger Jahre sei die Zahl der Einwohner auf weniger als die Hälfte zurückgegangen. Eine der Besucherinnen warf beim ersten Treffen mit den Junggesellen sogleich ein Auge auf den Bürgermeister: "Ich glaube, er ist ledig und genau in meinem Alter."
"Wir sind gehemmt und seltsam"
Der Dorfpolizist warnte die Besucherinnen jedoch vor dem spröden Charakter der Leute auf dem Land: "Wir sind hier etwas gehemmt und ein wenig seltsam. Der Bürgermeister hatte mit der Aktion ein Wahlversprechen eingelöst. Die Zeitung "El País" witzelte: "Wenn dieses Beispiel Schule macht, muss demnächst der Regierungschef allen Spaniern und Spanierinnen einen Freund oder eine Freundin versprechen."
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