Lesen & Gymnastik

Bergbau-Kumpel seit Tagen eingeschlossen

Ausland
07.05.2006 17:31
Seit zwölf Tagen sind zwei australische Kumpel verschüttet – obwohl es den beiden dank einer Versorgungsröhre einigermaßen gut geht, gestaltet sich ihre Rettung als äußerst schwierig. Bei den Arbeiten an einem 16 Meter langen Tunnel zu den beiden ist man auf den letzten Metern auf extrem hartes Gestein gestoßen. Das zu durchbrechen, wird wohl noch eine Weile dauern…

„Dieser Fels ist fünf Mal härter als Beton." Das Gestein solle nun vorsichtig weggebohrt und -gesprengt werden, was aber Zeit brauche. Ursprünglich war am Wochenende mit der Bergung der beiden Kumpel gerechnet worden. Die Bergarbeiter werden durch eine bereits vor mehreren Tagen gelegte Plastikröhre versorgt.

Erdbeben schloss die beiden ein
Todd Russell (35) und Brant Webb (36) waren am 25. April in der Beaconsfield-Mine auf der südaustralischen Insel Tasmanien in rund einem Kilometer Tiefe von der Außenwelt abgeschnitten worden, als ein leichtes Erdbeben einen Steinschlag ausgelöst hatte. Ein dritter Bergmann starb bei dem Unglück.

Sie halten's aus...
Die Zeit in ihrem nur drei Meter breiten „Gefängnis“ unter Tage vertreiben sich Russell und Webb mit Zeitschriften, Musikhören und Gymnastik.

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