Gewalt im Irak

Autobombe in Kerbala tötet 21 Iraker

Ausland
07.05.2006 14:28
Bei einem Autobombenanschlag im Zentrum der schiitischen Stadt Kerbala im Süden des Iraks sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Mindestens 50 weitere Personen wurden verletzt. In der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Wochenende außerdem die Leichen von 43 erschossenen Männern gefunden worden.

Das Attentat in Kerbala wurde in der Nähe der zentralen Busstation verübt, die wiederholt Ziel von Anschlägen war. Sie wurden sunnitischen Milizen zur Last gelegt, denen vorgeworfen wird, einen Bürgerkrieg auslösen zu wollen.

Zwei Autobomben in Bagdad
Ungefähr zur selben Zeit wurden auch in Bagdad zwei Autobombenanschläge verübt. Dabei wurden mindestens acht Menschen getötet. Ein Attentat galt im hauptsächlich sunnitischen Bagdader Viertel Aadhamija einer Patrouille der irakischen Armee. Die zweite Bombe explodierte ebenfalls im Norden der Stadt auf einer großen Straßenkreuzung.

43 Hingerichtete gefunden
In Bagdad wurden außerdem die Leichen von 43 erschossenen Männern aufgefunden. Die Opfer, die waren alle an den Händen gefesselt und durch einen Kopfschuss getötet worden. Zu den Hintergründen lagen keine gesicherten Informationen vor. Die Behörden vermuteten einen Zusammenhang mit den Religionsunruhen zwischen sunnitischen und schiitischen Moslems.

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