„Der Bär ist von Natur aus ein scheues Tier. Wenn er in einem Zoo jedoch täglich mit Menschen zu tun hat, verliert er diese angeborene Eigenschaft“, erklärt Oberösterreichs Bärenanwalt Walter Wagner. Ein frei lebender Bär wie etwa der fünfjährige „Moritz“ nehme Reißaus, sobald er einen Menschen zu Gesicht bekomme. Gefährlich werde es nur dann, wenn der Bär sein Verhalten ändere. „Bären sind sehr lernfähige Tiere. Falls sie merken, dass es bei Siedlungen Nahrung für sie gibt, werden sie immer wieder zurückkommen“, so Wagner. Deshalb sei es so wichtig, freilaufende Bären ständig zu beobachten. Dann könne auch schnell reagiert werden.
Menschen sind leider schon öfter wegen rabiater Bären zu Schaden gekommen. 1994 brach ein ausgewachsener Braunbär in den Tierpark Haag bei Amstetten ein und tötete Schafe, Ponys und Strauße. Vor 18 Jahren verletzte eine Bärin den ehemaligen Tierparkchef von Grünau schwer.
Foto: Christian Jauschowetz













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