Angst vor der Welle
Tsunami-Alarm durch starkes Erdbeben
Das Epizentrum des Bebens mit einer Stärke von 7,8 lag in der Nähe der Tonga-Inselgruppe im Südpazifik. Wie der Sender CNN berichtete, wurde eine Bewegung an einer Warn-Boje gemessen, die auf einen einsetzenden Tsunami hinweisen könnte. Untersuchungen des Warnzentrums seien im Gange.
Das Zentrum wies in seiner schriftlichen Mitteilung ausdrücklich darauf hin, dass die Warnung auf einer Einschätzung auf der Basis der Stärke des Bebens erfolgt sei. Es gebe bisher keinerlei Anzeichen für ein tatsächliches Einsetzen einer Flutwelle.
Bei der Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004 verloren in Südasien durch das schwere Erdbeben und die dadurch ausgelöste Flutwelle rund 300.000 Menschen ihr Leben. Das Erdbeben am zweiten Weihnachtstag hatte eine Stärke von 9,0 auf der Richterskala, das Epizentrum lag vor der Küste Sumatras (Indonesien). Weite Abschnitte der Küsten mehrerer Länder rund um den Indischen Ozean wurden verwüstet - darunter auch beliebte Ferienregionen. Selbst in Afrika gab es Überflutungen.
Am schwersten getroffen war aber die indonesische Provinz Aceh im Norden Sumatras, wo mehr als 114 000 Leichen geborgen wurden. Dort gelten noch immer fast 128.000 Menschen als vermisst. In Sri Lanka wurden durch die Naturkatastrophe mehr als 38.000 Menschen getötet. In Indien gehen die Behörden von knapp 11.000 Toten aus. In Thailand registrierten die Experten inzwischen mehr als 5.300 Todesfälle.







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