Wegen Mladic
EU stoppt Verhandlungen mit Serbien
Ausland
03.05.2006 13:12
Die EU-Kommission hat die Verhandlungen mit Serbien-Montenegro über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen gestoppt, nachdem Belgrad den mutmaßlichen serbisch-bosnischen Kriegsverbrecher Ratko Mladic bisher nicht an das UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ausgeliefert hat, wie Erweiterungskommissar Olli Rehn am Mittwoch in Brüssel mitteilte.
Die Chefanklägerin des UNO-Tribunals, Carla del Ponte, habe ihn zuvor informiert, dass sie die Situation in Serbien-Montenegro negativ sehe, sagte Rehn. Daher habe die Kommission entschieden, "die Verhandlungen über das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen aufzukündigen".
Die Gespräche könnten wieder aufgenommen werden, sobald Serbien voll mit dem Tribunal zusammenarbeitet. Das Ultimatum der EU zur Auslieferung Mladic' war Ende April abgelaufen.
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrowAbspielen
closeSchließen
expand_moreAufklappen
Loading...
replay_10Vorige 10 Sekunden
skip_previousZum Vorigen Wechseln
play_arrowAbspielen
skip_nextZum Nächsten Wechseln
forward_10Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
03.05.2006 13:12







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.