Aufgrund ihrer aus vielen einzelnen Augen zusammengesetzten Facettenaugen können Bienen, Wespen, Fliegen & Co. pro Sekunde bis zu 250 Bilder einfangen. Im Vergleich dazu schafft das menschliche Sehorgan nur 25 Bilder pro Sekunde. Insekten haben deshalb ein wesentlich größeres Blickfeld und können auch schnelle Bewegungen bestens erkennen.
Diese Vorteile wollen die us-amerikanischen Bioingeneure um Ki-Hun Jeong nun nutzen, um neue Überwachungs- und Zeitlupenkameras bzw. chirurgische Geräte herzustellen. Das größte Problem dabei ist, die vielen winzigen Einzelaugen auf kleinstem Raum und noch dazu auf einer gewölbten Oberfläche zusammenzufassen bzw. die Integration eines lichtempfindlichen Elements am Ende jedes der lichtleitenden Kanäle, berichtet das Wissenschaftsmagazin "Science" in seiner jüngsten Ausgabe.








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