Endlich Ferien! Während die einen gemütlich ihre Füße hochlegen und sich vom Schulstress der vergangenen Monate erholen, packen die anderen gleich wieder fleißig an. Jahr für Jahr verdienen sich Tausende Tiroler Schüler während der Sommermonate ein paar Euro dazu. Alleine 2014 arbeiteten rund 20.000 zumindest kurzzeitig gegen Bezahlung. Leider geht es dabei von Seiten der Arbeitgeber nicht immer mit rechten Dingen zu, wie die aktuelle AK-Studie zeigt.
Es hapert bei Sozialversicherung und schriftlichen Abmachungen
"Offensichtlich hapert es immer wieder bei so manchen Grundvoraussetzungen für ein geregeltes Arbeitsverhältnis. Etwa bei der Anmeldung zur Sozialversicherung und bei schriftlichen Vereinbarungen", betont Tirols AK-Chef Erwin Zangerl. So wissen etwa nur zwei Drittel der Ferialpraktikanten verlässlich, bei der Sozialversicherung angemeldet zu sein. Ebenso alarmierend sei die Tatsache, dass schriftliche Vereinbarungen nach wie vor nicht die Regel sind. Laut Studienergebnis verfügen lediglich 38 Prozent der arbeitenden Jugendlichen etwa über einen Arbeitsvertrag oder einen Dienstzettel.
Generell überwiegen bei den Ferialjobs Hilfstätigkeiten und Büroarbeit (20 %) sowie Gastronomie (17 %). 12 Prozent erhalten für ihre Dienste mehr als 10 Euro pro Stunde, 51 Prozent zwischen 6 und 10 Euro, 13 Prozent weniger als 6 Euro.
Pflichtpraktikanten zufrieden
Wie sieht es bei Pflichtpraktikanten aus? Hinsichtlich Bezahlung, Tätigkeiten und Betriebsklima war ihr Urteil überwiegend positiv. Rund 75 Prozent gaben an, dass sie während des Praktikums viel gelernt haben.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.