Wie die „Krone“ berichtete, stieß einer der Räuber beim Überfall auf die Bankfiliale in Wien-Fünfhaus vor den geschockten Angestellten eine Kundin beiseite, hechtete über ein Kassenpult und griff sich auch das Geld, das die Frau einzahlte. Sein Komplize sicherte die Tür.
"Beide trugen Strumpfmasken, einer hatte eine Perücke auf und ein schwarzes Tuch vorm Mund", so Chefermittler Johann Schaffer von der Kriminaldirektion 1. Mit der Beute rannte das Duo schnurstracks von der Hütteldorfer Straße in den Kleingartenverein Schmelz, wo sich die Spur verlor. Der angeforderte Hubschrauber kreiste auf der Suche so dicht über die Siedlung, dass Dachziegel durch die Luft wirbelten! Hinweise: Tel.: 01/31 310/33 110.
Räuber packte Alarmpaket ein
Ebenfalls entkommen ist ein Mann, der es Donnerstagmittag auf eine Bankfiliale am Stephansplatz abgesehen hatte. Kurz vor 12 Uhr erbeutete er an einem unbeaufsichtigten Schalter eine größere Summe – und packte auch das Alarmpaket mit ein. Als er über die Singerstraße flüchtete, explodierte ihm das Alarmpaket. Der Mann setzte seine Flucht ohne die Beute fort.
Ein Verdächtiger wurde vorübergehend festgenommen, um Zuge der Ermittlungen stellten die Beamten jedoch fest, dass es sich bei dem 38-Jährigen lediglich um einen Zeugen handelte, der mit dem Diebstahl selbst nichts zu tun hatte, wie Videoauswertungen ergaben. Laut Polizei dürfte er lediglich aus Neugierde das Alarmpaket begutachtet und seine Schuhe dabei beschmutzt haben. Zeugen hatten die Polizei gerufen, als sie einen Mann in weißer Malerkleidung sahen, der ein rot rauchendes Paket wegwarf.
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