Sa, 18. August 2018

Keine Hinweise

21.04.2015 21:39

USA weisen Bericht über Baghdadi-Verletzung zurück

Der Chef der IS-Terrormiliz, Abu Bakr al-Baghdadi, soll bei einem US-Luftangriff am 18. März lebensgefährlich verletzt worden sein. Mittlerweile sei der IS-Anführer jedoch bereits wieder auf dem Weg der Besserung, berichtete die britische Tageszeitung "Guardian" am Dienstag. Washington wies den Bericht wenig später zurück: Die USA hätten keine Hinweise auf eine Verwundung des Terrorchefs.

Der "Guardian" hatte sich auf "eine irakische Quelle mit Verbindungen zur Terrorgruppe" bezogen. Demnach hatte der IS sogar schon nach einem Nachfolger für Baghdadi gesucht, weil die Dschihadisten davon ausgegangen seien, dass er sterben werde. Bis heute sei Baghdadi nicht in der Lage, das Tagesgeschäft der Organisation zu führen, berichtete der "Guardian" weiter.

Konkret soll der IS-Chef bei einem US-Luftangriff am 18. März in der irakischen Stadt Ninive nahe der Grenze zu Syrien verletzt worden sein. Ein westlicher Diplomat sowie ein irakischer Berater bestätigten unabhängig voneinander, dass dort an diesem Tag Angriffe geflogen wurden.

Pentagon weist Bericht zurück: Fehlinformation "recycelt"
Seitens des US-Verteidigungsministeriums wurde dann allerdings betont, dass der Dschihadistenführer nicht das Ziel des fraglichen Luftangriffs gewesen sei. Ähnliche unzutreffende Berichte habe es bereits im März gegeben, sagte Pentagon-Sprecher Steve Warren. Diese Fehlinformationen habe der "Guardian" nun offenbar "recycelt".

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