Um etwa halb zehn Uhr abends hatte sich der Arbeiter auf den Heimweg zu seiner nur wenige Kilometer entfernten Eigentumswohnung gemacht. Doch dort kam Martin Moser nie an. In einer leichten Linkskurve schlitterte der Peugeot 109 von der Reindlmühl-Landesstraße, rammte mehrere Bäume und blieb fünf Meter neben der Straße liegen.
Da daheim niemand auf den ledigen Altmünsterer wartete, gab es keine Indizien für den Unfall. Von der Straße aus war das Wrack im schneebedeckten Graben kaum zu sehen. Erst um etwa vier Uhr früh entdeckte der Postbeamte Peter F. (32) aus Altmünster den Peugeot und den eingeklemmten Lenker. Der alarmierte Notarzt konnte für Martin Moser nichts mehr tun. Der nicht angegurtete Lenker hatte beim Anprall einen Genickbruch erlitten.
Martin Moser reiht sich heuer als 28. Todesopfer in die Verkehrs-Unfallstatistik Oberösterreichs ein. Im Vorjahr wurden im selben Zeitraum 27 Tote gezählt. Das politische Ziel der Halbierung der Unfallopfer scheint schon verfehlt…
Foto: Martin Jöchl
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