Fr, 22. Juni 2018

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10.04.2015 15:53

Hillary Clinton kandidiert für US-Präsidentenamt

Die frühere First Lady und ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton wird am Sonntag offiziell ihre Kandidatur für das US-Präsidentenamt bekannt geben. Das bestätigten Funktionäre ihrer Demokratischen Partei am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Die geplante Ankündigung war zuvor bereits über Medien gestreut worden. Clinton wäre die erste weibliche Präsidentin der US-Geschichte.

Eine große Rede zum Wahlkampfauftakt ist offenbar nicht geplant. Clinton werde ihre Ambitionen am Sonntag zunächst mit einem Internetvideo und auf dem Onlinedienst Twitter verkünden, berichteten die "New York Daily News" und die "Washington Post". Anschließend werde sie in den Bundesstaat Iowa reisen, wo Anfang 2016 die erste Vorwahl stattfindet.

Aussichtsreichste Bewerberin der Demokraten
Clinton gilt nun als aussichtsreichste Bewerberin um die Nominierung ihrer Partei für das höchste Staatsamt. So hatte zwar Ende November der frühere Senator Jim Webb als erster Demokrat seine Präsidentschaftsbewerbung erklärt. In aktuellen Umfragen liegt Clinton aber laut der Internetseite realclearpolitics.com mit knapp 60 Prozent weit vorne. Ein ernsthafter innerparteilicher Konkurrent ist nicht in Sicht. Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren und Vizepräsident Joe Biden liegen in der Wählergunst bei je rund zwölf Prozent - bei beiden ist aber völlig unklar, ob sie überhaupt antreten.

Clintons Ehemann Bill war von 1993 bis 2001 US-Präsident. Die 67-jährige Hillary Clinton war unter dem derzeitigen Präsidenten Barack Obama von 2009 bis 2013 Außenministerin der USA. Für die 67-Jährige wäre es der zweite Anlauf auf das Weiße Haus. Clinton war 2008 im parteiinternen Vorwahlkampf an Obama gescheitert, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten darf.

Rennen bei Republikanern noch völlig offen
Nach den parteiinternen Vorwahlen ab Jänner 2016 müsste sich Clinton im Fall ihrer Nominierung im November nächsten Jahres einem republikanischen Gegenkandidaten stellen. Bei den Republikanern haben bereits der texanische Senator Ted Cruz sowie Rand Paul, Senator aus Kentucky, offiziell ihren Hut in den Ring geworfen. Am Montag könnte in Miami zudem Senator Marco Rubio aus Florida ankündigen, ins Rennen ums Weiße Haus einzusteigen.

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