Pfusch als Ursache
Moskauer U-Bahn-Tunnel eingestürzt
Ein Betonteil traf die Fahrerkabine eines Zuges. Die Fahrgäste seien durch den Tunnel zu Fuß zurück zur Metro-Station Woikowskaja im Nordwesten der russischen Hauptstadt gebracht worden. "Niemand ist verletzt worden", sagte ein Sprecher. Zehn Menschen aus dem betroffenen Waggon hätten sich von Notfallpsychologen behandeln lassen.
Als Unglücksursache machte die Moskauer Justiz Pfusch beim Aufstellen einer großen Reklametafel aus. Die Arbeiter hätten zwei Betonpfähle in die Erde gerammt und dabei den dicht darunter verlaufenden U-Bahntunnel getroffen. Auf der Straße Leningrader Prospekt, die oberhalb des Tunnels verläuft, zog die Feuerwehr zahlreiche Löschwagen zusammen, weil zunächst vom Brand eines Waggons unter der Erde die Rede war.
Die betroffene Metro-Linie sollte am Montagmorgen wieder vollständig den Betrieb aufnehmen.
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