Dicke Luft in Linz

“Verkehrsprojekte in der Stadt begraben”

Oberösterreich
18.02.2015 15:23
„Die Feinstaubbelastung wird durch das enormen Verkehrsaufkommen in der Stadt Linz verschärft“, warnt die Linzer Grünen-Klubobfrau Gerda Lenger und reagiert damit auf den Feinstaub-Alarm des Landes: „Für mich ist das ein Grund die Frage zu stellen: Sie die zwei großen Autobahnprojekte in Linz wirklich nötig?“

Dass die Grünen-Politikerin kein Fan des Westrings und der Ostumfahrung ist, ist hinlänglich bekannt. Dass jetzt aber das Land bekanntlich wegen hoher Feinstaubbelastung Alarm schlug und die Oberösterreicher bat, nicht notwendige Autofahrten einzuschränken, stärkt sie in ihrer Meinung. "Der Verkehr ist immerhin der Hauptverursacher des Feinstaubs, der das Leben der Menschen sogar verkürzen kann", wettert die Grünen-Klubchefin. "Man soll diesen Feinstaub-Alarm zum Anlass nehmen, die beiden großen Verkehrsprojekte, also den Westring und die Ostumfahrung, endlich zu begraben", erneuert sie ihre alten Forderungen.

"Lieber in Öffis investieren"
"Weit sinnvoller wäre ein funktionierendes S-Bahn-Netz, dann würden  Autofahrer auf Öffis umsteigen", hat sie auch ein Beispiel parat: Bei der Verlängerung der Tram zum Harter Plateau habe sich gezeigt, dass der Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr möglich ist.

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