Mit zwei Verletzten endete der traditionelle Leonhardiritt in Schenkenfelden. Ein Pferd dürfte sich von einer heruntergelassenen Jalousie erschreckt haben, brach aus und brachte eine Kutsche zum Kippen.
Zahlreiche festlich geschmückte Pferde, Reiter und Kutschen trafen sich Sonntagvormittag in Schenkenfelden zum traditionellen Leonhardiritt. Als in der Nähe des Festzuges eine Jalousie heruntergelassen wurde, scheute ein Kutschpferd. Das Tier brach nach vorne aus, die Kutsche fuhr daraufhin auf eine Gehsteigkante auf und stürzte in weiterer Folge um.
Zwei Verletzte
Die Fahrer – ein Ehepaar (50, 68) aus dem benachbarten Tschechien – wurden laut eigenen Angaben mehrere Meter mitgeschleift, ehe sie sich aus dem Gefährt befreien konnten. Beide erlitten Verletzungen, kamen nach der Erstversorgung ins Krankenhaus nach Freistadt.
Schaden an Autos und Gebäude
Da das Pferd die Kutsche auf dem Gehsteig zwischen einem Wohnhaus und den dort abgestellten Fahrzeugen entlang zog, sind laut Polizei auch drei Fahrzeuge sowie eine Hausfassade beschädigt worden.
Warum die Leonhardiritte stattfinden
Rund um den Geburtstag des Heiligen Leonhard von Limoges am 6. November finden in Österreich traditionelle Pferdeprozessionen statt. Er galt ursprünglich als Schutzpatron der Gefangenen, ab dem Mittelalter aber als Patron des Viehs – insbesondere der Pferde.
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