Vor knapp 50 Journalisten in München bewies die Bergbahn Kitzbühel, dass die Innovationen nie enden. So wird ein Speicherteich im kommenden Sommer erstmals offiziell als Badesee genutzt. 36 Millionen Euro an Investitionen soll der Gast auch im anlaufenden Winter spüren ...
„Skifahren ist eine Lebenseinstellung“, begrüßte Gastgeber Arne Freundt im Bogner Hauptquartier die Tiroler Bergbahn-Verantwortlichen und Medienvertreter. Zum dritten Mal war man in der renommierten Modefirma zu Gast, um die Neuigkeiten von KitzSki über die Landesgrenzen hinauszutragen.
Plantschen auf 1750 Meter Seehöhe
Dazu gehört, dass das Angebot immer ausgefeilter wird – etwa bei Schneesicherheit. Der 95.000 m³ fassende Speicherteich Sonnenrast ist der Erste bei KitzSki, der im Sommer für Badende geöffnet wird. Stege, Liegeflächen, eine Flachwasserzone und ein kleiner Sprungturm sorgen auf rund 1750 Meter Seehöhe für Action und Abkühlung – ohne Eintritt. In Zeiten des Klimawandels ist die ausgiebige Nutzung wohl gar nicht so unrealistisch.
Ziel ist es nicht, mehr Flächen zu beschneien. Wir können aber die oft kurzen Zeitfenster besser nutzen.
Vorstandschef Anton Bodner
Kürzere Zeitfenster reichen für Beschneiung
Für den Winter, der heute mit dem Skistart am Resterkogel beginnt, sind nun sieben Speicherteiche mit einem ausgeklügelten Pumpsystem verbunden. „Ziel ist es nicht, mehr Flächen zu beschneien. Wir können aber die oft kurzen Zeitfenster besser nutzen“, erklärte der mit 1. Dezember scheidende Vorstandschef Anton Bodner. 15 Kühltürme tragen dazu bei, die Schneileistung hier um 40 Prozent zu steigern.
36 Millionen Euro, die der Gast auch merken soll
16 Millionen Euro wurden für den Speichersee samt Drumherum investiert, weitere 20 Millionen Euro für andere Verbesserungen.
Neuer Chef: „Übernehme mit Respekt und Wertschätzung“
Der neue Vorstandschef Gabriel Sieghartsleitner kann auf höchstem Niveau anknüpfen: „Ich übernehme die große Marke mit Respekt und Wertschätzung.“ KitzSki müsse und werde weiter ein Motor für die Wirtschaft und für Arbeitsplätze in der Region sein.
Ziel ist es nicht, mehr Flächen zu beschneien. Wir können aber die oft kurzen Zeitfenster besser nutzen.

Anton Bodner, scheidender Vorstandschef von KitzSki
Bild: Johanna Birbaumer
Online-Skiticket immer billiger als an der Kassa
Tipp für Skifans: Online-Skitickets sind nun immer billiger als an der Kassa (Tagesticket 82 statt 83 Euro). Bis zu 20 Prozent spart man sich, wenn man schon wochen- oder monatelang vorher kauft. Vorbildlich in Sachen Nachwuchs sind zehn kostenlose (!) Übungslifte.
Ich übernehme mit Respekt und Wertschätzung gegenüber dem bisher hier Geleisteten.

Gabriel Sieghartsleitner, neuer Vorstandschef von KitzSki
Bild: Andreas Moser
Schneegarantie auch diesem Winter
Apropos Geld: Auch in diesem Winter bietet KitzSki in der Kernzeit (20. Dezember bis 13. März) eine Schneegarantie. „Dieses Versprechen wurde inzwischen auch von anderen Skigebieten kopiert“, sieht Wörister die Bergbahn Kitzbühel als Vorreiter. Wer online bis 19. Dezember einen Skipass (1 bis 14 Tage) kauft, erhält anteilig den Preis zurück, sollte dann Schneemangel herrschen. Daran will freilich niemand ernsthaft denken.
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