Ein geleakter Rohbericht des Landesrechnungshofes zum Thema MCI-Neubau belegt, was ohnehin längst bekannt ist: Die ganze Sache war von Beginn an ein einziger Verhau!
Und zwar aus politischer wie planungstechnischer Sicht. Dabei hat das Land Tirol Millionen von Euro an externe Berater bezahlt, um eben gerade jenes Chaos zu verhindern, vor dem das Land nun steht.
Angeblicher Buhmann macht nur seinen Job
Dass man sich seitens der Politik nun bei MCI-Rektor Andreas Altmann abputzen will, ist billig, ja schäbig. Der gute Mann macht nur das, wofür er bezahlt wird: Er setzt sich für die Interessen dieser wichtigen Tiroler Bildungseinrichtung, deren Mitarbeiter und Studierenden ein. Und dass das MCI in seinen fünf zum Teil angemieteten Standorten aus allen Nähten platzt, weiß man auch schon lange.
Aus der Luft gegriffen ist übrigens auch der Vorwurf, dass der Neubau letztlich daran gescheiterte sei, weil sich Rektor Altmann stets ein pompöses Leuchtturmprojekt gewünscht habe. „Der neue Campus soll als architektonisches Leuchtturmprojekt an einem der schönsten Standorte Europas dazu beitragen, den skizzierten Anforderungen gerecht zu werden [...]. Die Architektur sollte in möglichst unverwechselbarer Formensprache die Identität der Hochschule zum Ausdruck bringen!“
Das hat nicht Andreas Altmann gesagt. Nein, das ist so wortwörtlich in der Ausschreibung gestanden! Und diese haben, wie wir wissen, die angeblichen Experten verfasst
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