Am Nationalfeiertag führte die Polizei Schwerpunktkontrollen in Graz durch. Dabei konnten mehrere fahruntaugliche Lenker gestoppt werden. Im Fokus der Kontrollen standen Alkohol und Drogen am Steuer.
Fünf drogenbeeinträchtigte Lenker, vier vorläufig abgenommene Führerscheine und sieben untersagte Weiterfahrten: Die Bilanz der am Nationalfeiertag durchgeführten Schwerpunktkontrollen der steirischen Polizei in Graz zeigt die Notwendigkeit der gezielten Aktion. Den ganzen Montag über führten Beamte Verkehrskontrollen in den Grazer Bezirken Gries und Lend durch. Der Fokus lag dabei auf möglichen Beeinträchtigungen durch Alkohol oder Drogen.
Gleich fünf Fahrzeuglenker wurden aufgrund des Verdachts einer Beeinträchtigung durch Drogen zu einer ärztlichen Untersuchung vorgeführt. In allen fünf Fällen konnte eine derartige Einschränkung auch nachgewiesen werden. Alle fünf Lenker wurden von einer Polizeiärztin als fahruntauglich eingestuft, woraufhin vier Lenkern der Führerschein vorläufig abgenommen wurde. In einem Fall war das jedoch nicht möglich, da der Betroffene über keinen gültigen Führerschein verfügte. Alle fünf Personen wurden angezeigt.
Alkohol- und Drogentest verweigert
Die Polizisten konnten bei den Kontrollen auch geringe Mengen an Cannabis und augenscheinlichem Kokain sichern. Zudem ging den Beamten der Lenker eines nicht zum Verkehr zugelassenen E-Mopeds ins Netz. Der Mann verweigerte sowohl den Alkomattest als auch eine polizeiärztliche Untersuchung wegen des Verdachts des Drogenkonsums. Er wurde angezeigt.
Insgesamt erstatteten die Polizisten in nur wenigen Stunden 18 Anzeigen. 16 davon entfielen auf verkehrsrechtliche Übertretungen, zwei betreffen konkrete Verstöße gegen das Suchtmittelgesetz. Die Schwerpunktkontrollen sollen die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer erhöhen.
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