Hartberg kämpft am Dienstag (18 Uhr) im ÖFB-Cup in Wien gegen die Austria um den Einzug ins Viertelfinale. An das letzte Pokal-Duell mit den Violetten haben die Oststeirer beste Erinnerungen. Zwei Spieler schwelgen in ihren Emotionen.
Die Schlacht gegen Ex-Trainer Schmid und Wolfsberg ist geschlagen – für Hartberg geht’s jetzt aber postwendend weiter im Pokal. Im Cup-Achtelfinale wartet am Dienstag (18 Uhr) in der Generali-Arena am Verteilerkreis die Wiener Austria, und an diese haben die Oststeirer nicht immer beste Erinnerungen.
Als Geschichte geschrieben wurde
Viermal hat Hartberg bisher mit der Austria im Cup die Klingen gekreuzt, dreimal wurde verloren – das letzte Pokal-Duell wird beim TSV aber keiner vergessen: Am 2. April 2025 gab’s in Wien im Halbfinale nach einem Tor von Donis Avdijaj einen 1:0-Sieg, der Hartberg den historischen ersten Finaleinzug gegen den WAC einbrachte.
Kapitän Tobias Kainz war vor 14.237 Zuschauern beim Jubel gegen seinen Ex-Verein live dabei: „Das war einer unserer schönsten Siege! Und das kann wieder passieren, denn wir wissen, dass wenn wir unser Spiel auf den Platz bringen, wir gegen jeden Gegner sehr unangenehm sein und jeden schlagen können, auch auswärts. Das Stadion wird wieder gut besucht sein – und wenn wir ähnlich kompakt auftreten und unser spielerisches Element auf die Platte bringen wie beim letzten Mal, können wir weiterkommen.“
„Wir waren in den letzten Wochen sehr gut drauf“, sagt Paul Komposch, der 2025 über die volle Distanz dabei war, „und wir werden alles geben, dass wir wieder weiterkommen. Wir spielen generell einen schönen Fußball, kassieren aber noch zu viele Gegentore, müssen defensiv stabiler werden. Wenn wir unsere Aktionen offensiv besser fertig spielen, können wir sicher etwas reißen.“ Auch wenn in den letzten drei Liga-Partie gegen die Violetten (0:1, 0:1, 0:2) nichts Zählbares mehr rausgekommen ist.
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