0:0 gegen Amstetten

Ohne Tore kann Bregenz keine Spiele gewinnen

Vorarlberg
17.10.2026 17:27

Die bessere Mannschaft aber trotzdem nur einen Punkt geholt. Bregenz spielte 0:0 gegen Amstetten, nach starker Leistung aber mit enttäuschendem Ausgang. In der Schlussphase sah Anteo Fetahu die Rote Karte, nach einer kuriosen Szene.

In den ersten Minuten der Partie gegen Amstetten fanden sich die Bregenzer gleich ein wenig unter Druck. Die Gäste kamen besser in die Partie, nisteten sich in der Hälfte der Festspielstädter ein. Ohne aber gefährlich zu werden. Die Schwarz-Weißen, bei denen La‘Sean Sealey anstelle von Anteo Fetahu in der Sturmspitze auflief, überstanden aber die erste Drangphase der Mostviertler und übernahmen dann selbst die Kontrolle.

Daigo Araki schlenzte erst die Kugel am Kreuzeck vorbei, traf später nur den Pfosten.
Daigo Araki schlenzte erst die Kugel am Kreuzeck vorbei, traf später nur den Pfosten.(Bild: GEPA)

Erstmals gefährlich wurden sie in Minute 41, als Daigo Araki die Kugel nur knapp am rechten Kreuzeck vorbei schlenzte. Wenig später verpassten Genta Omotehara und Sealey den Abschluss nach einem Gestocher im Gäste-Strafraum. Mit dem 0:0 in die Pause.

Gleich nach Wiederanpfiff hatten die Bregenzer Glück, als LASK-Leihgabe Augustus den Ball nur ans Außennetz zimmerte. Die Hausherren näherten sich dem Tor aber auch, Araki traf per Flachschuss den Pfosten (59.). Dann wurde Anteo Fetahu für Sealey eingewechselt und der Stürmer machte gleich Wirbel, scheiterte in Minute 63. an SKU-Goalie Estevao und wenig später am Linienrichter, als er nach starkem Rodrigo-Zuspiel zwar zum vermeintlichen 1:0 traf, aber wegen angeblichem Abseits zurückgewunken wurde. 

Atsushi Zaizen hatte den Siegtreffer auf dem Fuß.
Atsushi Zaizen hatte den Siegtreffer auf dem Fuß.(Bild: GEPA)

Zaizen verschoss
In den Schlussminuten erschwerte starker Regen beiden Teams das Spiel. In Minute 89 hatte Atsushi Zaizen nach schönem Doppelpass mit Gabryel Monteiro den Siegtreffer auf dem Fuß, traf aber das Tor vom Elferpunkt nicht. Wenig später verlor Referee Greinecker den Überblick, zeigte nach einem normalen Zweikampf erst Genta Omotehara Rot, ehe er korrigierte und doch Fetahu vom Platz stellte – unverständlich. Es blieb beim 0:0 – enttäuschend für die Bregenzer, die wieder einmal verpassten, das Tor zu machen. „Spielerisch hat es schon gepasst, aber das Runde muss halt ins Eckige“, bedauerte SW-Sportchef Patrick Schneider, „aber warum Anteo Rot bekommen hat, hat wirklich keiner verstanden.“

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