Wenn Austria Wien heute im Altacher Schnabelholz aufläuft, treffen zwei Tabellennachbarn aufeinander, allerdings vom unteren Ende der Liga. Und da haben die Rheindörfler, die in der bisherigen Saison zwar einen Punkt weniger sammelten als die Veilchen, gute Siegchancen. Zumindest, wenn man der Statistik glaubt...
Shingo Nakano ist der nächste Hoffnungsträger, wenn es um Altachs Offensive geht. Von Stürmerkrise darf man ja nicht sprechen, das haben die Verantwortlichen in den letzten Wochen jedem klar gesagt, der es hören wollte. Also wartet man jetzt auf das Debüt des Japaners, der mittlerweile spielfit ist.
Von Beginn an auflaufen wird er nicht. Eine Einwechslung im Verlauf des Spieles erscheint aber durchaus wahrscheinlich. Zumal die bislang eingewechselten Offensivkräfte Denizcan Cosgun und Srdjan Hrstic keinen Sturm auf das gegnerische Tor entfesseln konnten. Das soll jetzt Nakano gelingen.
Schreckliche Bilanz
Vor dem Duell der Tabellennachbarn haben die Wiener gerade einmal einen Zähler mehr auf dem Konto als die Ländle-Elf. Dazu kommt – wie Krone-Leser seit gestern wissen – die schreckliche Bilanz der Veilchen im Stadion Schnabelholz: nur drei Siege in den letzten 19 Spielen.
„Nein“, sagt Trainer Ognjen Zaric zur Vermutung, dass Altach heute Abend der Favorit sein könnte, „Austria hat eine Mannschaft mit vielen qualitativ guten Einzelspielern. Das wird für uns alles andere als ein Spaziergang. Da müssen wir schon mit aller Konsequenz agieren, um bestehen zu können.“
Bessere Siegchance
Dejan Stojanovic, für den wie allen seinen Teamkollegen Niederlagen im Schnabelholz gegen Austria Wien ein Fremdbegriff sind, will seine Serie gegen die Wiener fortsetzen. Sein Ansatz dafür: „Voll fokussiert ins Spiel gehen. Von der Ausgangsposition her wissen wir, dass wir gegen Mannschaften wie Austria Wien eine bessere Siegchance haben als zum Beispiel in der letzten Woche bei den starken Salzburgern.“
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